Wissenschaftlicher Beirat

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Fundierte Wissensvermittlung ist für den VEBU essentiell. Deshalb berät der wissenschaftliche Beirat den VEBU bei allen relevanten wissenschaftlichen Fragen.

Wir freuen uns sehr, dass sich folgende Persönlichkeiten bereit erklärt haben, den VEBU fachlich zu beraten:

Prof. em. Dr. rer. nat. Claus Leitzmann

(Ernährung in Entwicklungsländern, Ernährungsstatus verschiedener Bevölkerungsgruppen, Ballaststoffe, Vegetarismus, Vollwert Ernährung, Sekundäre Pflanzenstoffe und Ernährungsökologie)

Prof. em. Dr. rer. nat. Claus Leitzmann wurde 1933 in Dahlenburg geboren und studierte Chemie, Mikrobiologie, Genetik und Biochemie. Von 1967 bis 1969 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter von Paul Boyer (Nobelpreis 1997) am Molecular Biology Institute, University of California in Los Angeles. Von 1969-1971 war er Dozent im Department of Biochemistry and Nutrition an der Mahidol University Bangkok. Danach leitete für vier Jahre das Forschungslabor am Anemia and Malnutrition Research Center in Chiang Mai, Thailand. Seit 1974 ist er am Institut für Ernährungswissenschaft an der Universität Gießen tätig. Seit 1979 ist er Professor für Ernährung in Entwicklungsländern. Von 1990-1995 war Prof. Leitzmann geschäftsführender Direktor des Instituts für Ernährungswissenschaft. Er schrieb über 600 wissenschaftliche Publikationen. Als Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Gesellschaften sowie wissenschaftlicher Beiräte von Fachgremien, Stiftungen und Fachzeitschriften erhielt er 1988 den Zabelpreis für Krebsprävention sowie den Preis der Dr. Broermann Stiftung für präventive Ernährung im Jahre 1997. Zu seinen bekannten Büchern zählen: „Vegetarismus: Grundlagen, Vorteile Risiken“, C.H. Beck Verlag, 3. Aufl. 2009 und zusammen mit Dr. Markus Keller „Vegetarische Ernährung“, Ulmer Verlag, 2. Aufl. 2010. Andere bekannte Werke von Prof. Dr. Claus Leitzmann und Mitautoren sind „Vollwert-Ernährung: Konzeption einer zeitgemäßen und nachhaltigen Ernährung“, Haug Verlag, 10. Aufl. 2004, „Bioaktive Substanzen in Lebensmitteln“, Hippokrates Verlag, 3. Aufl. 2005 und „Ernährung in Prävention und Therapie“, Hippokrates Verlag, 3. Aufl. 2009.

Dr. oec. troph. Markus Keller

(alternative Ernährungsformen, Vegetarismus, nachhaltige Ernährung)

Dr. oec.troph. Markus Keller wurde 1966 in Karlsruhe geboren. Er studierte Ökotrophologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen, wo er zum Thema „Alternative Ernährungskonzepte“, gefördert durch die Werner-und-Elisabeth-Kollath-Stiftung, promovierte. Nach einer Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Leitzmann am Institut für Ernährungswissenschaft der Universität Gießen arbeitet er seit 1997 als freiberuflicher wissenschaftlicher Autor, Lehrbeauftragter und Dozent. Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit sind die Themen alternative Ernährungsformen, Vegetarismus sowie nachhaltige Ernährung; zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen. Seine wichtigsten Bücher: „Vegetarische Ernährung“, UTB-Verlag, 2. Aufl. 2010 (zusammen mit Prof. Claus Leitzmann) und „Alternative Ernährungsformen“, Hippokrates Verlag, 2. Aufl. 2005 (zusammen mit Prof. Claus Leitzmann und Prof. Andreas Hahn). Außerdem Mitarbeit bei weiteren ernährungswissenschaftlichen Fachbüchern (u.a. „Vollwert-Ernährung“, „Ernährung in Prävention und Therapie“). Markus Keller ist seit seinem 18. Lebensjahr Vegetarier und seit 2003 begeisterter Halbmarathon-Läufer. Im Jahr 2010 gründete er in Gießen das Institut für alternative und nachhaltige Ernährung (IFANE).

Dr. Ing. Hilmar Burggrabe

(Vollwert-Ernährung in Theorie und Praxis, Konzeptentwicklung für Großküchen und Gästehäuser, Heilkräuter und frei verkäufliche Arzneimittel, Säure-Basen-Gleichgewicht, Trinkwasser und Fasten)

Dr. Ing. Hilmar Burggrabe ist Jahrgang 1938. Er belegte das Studium der Ingenieurwissenschaften und war danach in Forschung und Lehre an den Universitäten Stuttgart und als Gastprofessor in Rangun (Birma, heute Myanmar) tätig. Seit 1978 engagiert sich Dr. Burggrabe hauptsächlich im Bereich gesundheitlicher Aufklärung. Er absolvierte Ausbildungen zum Einzelhandelskaufmann, zum geprüften Ernährungs- und Diätberater sowie zum Referenten für häusliche Gesundheitspflege (SKA), UGB-Gesundheitstrainer und dfa-Fastenleiter. Weiter widmete er sich der Konzeptentwicklung und Durchführung für Großküchen, Gästehäuser und vegetarischen Vollwertgaststätten. Er ist Vorsitzender der Vegetarischen Gesellschaft Stuttgart 1868 und Präsentant des Berufsverbandes Fasten und Ernährung e.V. Bekannt geworden ist Dr. Burggrabe unter anderem durch seine zahlreichen Buch- und Fachveröffentlichungen sowie Rundfunk- und Fernsehsendungen. Erst Ende 2009 ist sein neuestes Buch „Trinkwasser & Säure-Basen-Balance. Leben im Gleichgewicht“, NaturaViva-Verlag erschienen.

Prof. Dr. Heinz Buddemeier

(Forschungsbereiche: Philosophie, Anthroposophie und Medienwissenschaft)

Prof. Dr. Heinz Buddemeier wurde 1938 in Köln geboren, studierte Germanistik Romanistik und Philosophie und wandte sich dann dem Bereich Medien- und Kommunikationswissenschaft zu. 1975 wurde er Prof. für Kommunikationstheorie, Medienforschung und Ästhetik an der Universität Bremen. Seit der Begegnung mit dem Werk Rudolf Steiners (1971) begann er mit der Einbeziehung anthroposophischer Geisteswissenschaft in die Auseinandersetzung mit den Medien. Zu seinen zahlreichen Veröffentlichungen zählen unter anderem die Werke: „Illusion und Manipulation“, Urachhaus; Auflage: 2. A. (1996); „Waldorfpädagogik und staatliche Schule: Grundlagen, Erfahrungen, Projekte“, Mayer, Stuttgart; Auflage: 1., Aufl. (2005) und „Medien und Gewalt“, Menon Verlag; Auflage: 1 (2006).

Prof. Dr. Andreas Hahn

(alternative Ernährungsformen, insbesondere des Vegetarismus, Nahrungsergänzungsmittel und der Anwendung von Fuzzy-Logik in der Ernährungswissenschaft)

Prof. Dr. Andreas Hahn wurde 1962 in Grünberg/Hessen geboren. Er leitet die Abteilung Ernährungsphysiologie und Humanernährung am Institut für Lebensmittelwissenschaft der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover und vertritt dort die Fächer Lebensmittelwissenschaft und Humanernährung. Nach dem Studium der Ernährungswissenschaft an der Universität Gießen mit lebensmittelchemischer Diplomarbeit promovierte er 1990 in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt zur Resorption wasserlöslicher Vitamine. Danach war als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Biochemie der Ernährung des Instituts für Ernährungswissenschaft in Gießen. Während dieser Zeit nahm er verschiedene Lehraufträge an den Universitäten Gießen, Marburg, Düsseldorf und Hannover wahr. 1993 wurde er zum Hochschuldozenten für Ernährungsphysiologie und Humanernährung an der Universität Hannover ernannt und baute diese neu eingerichtete Abteilung auf. 2001 erfolgte zusätzlich die Habilitation im Fach Lebensmittelwissenschaft und die Ernennung zum Privatdozenten, 2003 die Ernennung zum apl. Professor.
In der Lehre für verschiedene Studiengänge (Lebensmittelwissenschaft. Ökotrophologie, Life Sciende, Chemie) ist er u.a. in den Bereichen Physiologie und Biochemie der Ernährung, Humanernährung sowie Toxikologie tätig. Die Schwerpunkte seiner Forschungsaktivitäten liegen in der klinischen Untersuchung von Mikronährstoffen und anderen physiologisch wirksamen Nahrungsbestandteilen, der physiologischen und lebensmittelrechtlichen Beurteilung von Nahrungsergänzungsmitteln, diätetischen Lebensmitteln und Funktionellen Lebensmitteln sowie der ernährungsphysiologischen Bewertung alternativer Ernährungsformen. Seine Aktivitäten haben ihren Niederschlag in mehr als 300 wissenschaftlichen Veröffentlichungen gefunden, darunter mehrere Fach- und Lehrbücher sowie eine Reihe lebensmittelrechtlicher Arbeiten. Er ist Träger des Werner-Kollath-Preises 2002 sowie des Cellagon-Forschungspreises der Ärztegesellschaft für Erfahrungsheilkunde 2006.

Prof. Dr. Dr. h. c. Marcel Hebbelinck

(vegetarische Ernährung, Ernährung von Sportlern bzw. Leistungssportlern)

Prof. Dr. Dr. h. c. Marcel Hebbelinck, 1931 in Gent geboren, absolvierte zunächst ein Studium als Sportlehrer. Nach mehrjähriger Lehrtätigkeit und Forschungsarbeit in der Leistungsphysiologie promovierte er 1960 in Gent und erhielt 1963 den Professorentitel an der Freien Universität Brüssel. Im Anschluss beschäftigte sich Prof. Hebbelinck hauptsächlich mit Fragen der vegetarischen Ernährung, schrieb zahlreiche wissenschaftliche Beiträge, Bücher und Zeitschriftenartikel. Der dreifache belgische Meister im Rudern und Mitglied des belgischen Olympischen Komitees ist seit Geburt an Vegetarier. Er war für lange Zeit Vize-Präsident der Internationalen Vegetarier-Union (IVU) und Präsident der Europäischen Vegetarier-Union (EVU).

Dr. jur. Eisenhart von Loeper

(Tierschutz und Tierrechte)

Dr. jur. Eisenhart von Loeper von Loeper ist Rechtsanwalt und engagiert sich seit 1965 für Tierrechte und für die tierfreundliche Fortbildung und Anwendung des Tierschutzgesetzes. Von 1987 bis 2006 war er Vorsitzender des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte e.V. und zugleich Initiator und Sprecher der Juristen für Tierrechte. Von 1990 bis 2002 initiierte und leitete er neben anderen Projekten maßgebend die erfolgreichen Bestrebungen zur Aufnahme des Tierschutzes ins Grundgesetz. 2005 wurde Dr. Eisenhart von Loeper das Bundesverdienstkreuz verliehen. Zu seinen aktuellen Tätigkeiten gehört, dass er Kommentator des Tierschutzgesetzes ist (herausgegeben von Kluge) nach wie vor tierrechte Beiträge verfasst und seine anwaltliche Tätigkeit für den Tierschutz weiterführt.

Immo Lünzer

(Ökologie, ökologische Landwirtschaft mit Schwerpunkt auf zukunftsorientierter Agrar- und Esskultur, Energie, Welthunger, Gentechnik und Geschichte des Öko-Landbaus)

Immo Lünzer wurde 1954 in Gießen geboren und begann ein Agrarstudium an der Justus-von-Liebig-Universität Gießen mit Praktikum auf dem biologisch-dynamisch bewirtschafteten Dottenfelder Hof bei Bad Vilbel. Nach Beendigung des Studiums war er von 1979 bis 2001 Geschäftsführer bei der „Stiftung Ökologischer Landbau“ in Kaiserslautern und nach Zusammschluss mit der „Georg Michael Pfaff Gedächtnisstiftung“ und der „Stiftung Mittlerer Technologie“ zur „Stiftung Ökologie und Landbau“ geschäftsführender Vorstand. Darüber hinaus war er verantwortlicher Redakteur der Zeitschrift „Ökologie und Landbau“, sowie Verleger der Buchreihen „Ökologische Konzepte“, „SÖL-Sonderausgaben“ und „Praxis des Ökolandbaus“. Von 2002 bis 2004 war er Geschäftsführer des “Forschungsrings für Biologisch-Dynamische Wirtschaftsweise” (Demeter) in Darmstadt. Seit 2005 ist er Gründungsvorsitzender des “Archivs für Ökologische Agrarkultur” (www.AOEA.de) und seit 2006 von inkare – institut für karma & reinkarnation (www.Karmakultur.de). Immo Lünzer hat selbst Zeitschriftenartikel verfasst und ist Ko-Autor einiger Publikationen: „Energiefragen in Umwelt und Landbau“, Verlag Das Fenster, Burg, 1979; „Öko-Landbau und Welthunger“, mit dem Report an den US Landschaftsminister, Rowohlt Verlag, Reinbek, 1982 und 1983; „Ökologischer Landbau“, Daten-Fakten-Zusammenhänge, SÖL, Bad Dürkheim, 1992; „Ökologische Landwirtschaft“, Pflanzenbau-Tierhaltung-Management, Springer Loseblatt System, Springer Verlag, Heidelberg, 1994 ff.; „Die 200 wichtigsten Bücher zum ökologischen Land- und Gartenbau“, SÖL, Bad Dürkheim 1995; „Die Erde bewahren“, SÖL-Sonderausgabe, Bad Dürkheim, 1995; “Geschichte des ökologischen Landbaus”, SÖL, Bad Dürkheim, 2002; “Ökolandbau in Deutschland”, SÖL, Bad Dürkheim, 2002.

Dr. Dr. Bernd Wirsam

Dr. Dr. Bernd Wirsam (Linden/Hessen) wurde 1944 in Bad Podiebrad geboren. Er promovierte 1971 in Theoretischer Physik und Quantenchemie und war bis 1977 als Dozent für Theoretische Physik an der Universität Gießen tätig. Er wurde geschäftsführender Gesellschafter der A+W-Software GmbH (Weltmarktführer Software für die Flachglasindustrie) und erhielt 1995 den ersten Preis „Innovativer Mittelstand“. Ab 1993 widmete er sich der Software für Ernährungsoptimierung, die über die GOE mbH, Linden, und die DGE vertrieben wird. Als Mitinhaber des vegetarischen Gesundheitshotels „Haus Linden“ im Ostseebad Prerow, entwickelte er die Kompaktkur „Cardiovaskuläre Vorsorge“ und führte dort zahlreiche Studien über den Einfluss von vegetarischer Ernährung und Bewegung in Abhängigkeit von der genetischen Disposition auf die Blutfettwerte aus. 2002 promovierte Dr.Dr. Bernd Wirsam in Ernährungswissenschaft ebenfalls an der Universität Gießen zum Thema: „Anwendung von Fuzzy-Logik in der Ernährung“. Seit 2009 befindet er sich im Ruhestand.

Dr. med. Alexander Mentel

(Allgemeinmediziner, Betriebsmediziner, Notarzt, Tropenmediziner, Epidemiologe, Ernährungsmediziner)

Dr. med. Alexander Mentel wurde 1969 in Karlsruhe geboren. Er arbeitete als Zivildienstleistender 1990-1991 in einer Abteilung für Krebskranke. Von 1991-1997 studierte er Medizin. Danach arbeitete er im Bereich der Inneren Medizin in einem Stadtkrankenhaus und einer Fachklinik für Gefäßkrankheiten. Es folgte ein zweijähriges Aufbaustudium in „Gesundheitswissenschaften und Epidemiologie“ („Public Health“, abgeschlossen mit einer Magisterarbeit zum Thema Tumortherapie) in München und eine Weiterbildung zum Medizininformatiker. Das Jahr 2003 verbrachte er überwiegend bei Einsätzen für humanitäre Hilfsorganisationen („Ärzte für die Dritte Welt“ und „Ärzte ohne Grenzen“) auf den Philippinen (medizinische Versorgung von Dörfern auf Mindanao), in Äthiopien (Versorgung unterernährter Kinder) und Uganda (Therapie von malariakranken Kindern im Rahmen einer Studie zur Resistenzentwicklung). Daraufhin schloss er die Weiterbildung zum Allgemeinmediziner durch Tätigkeiten in der Chirurgie und einer hausärztlichen Praxis ab. 2006 nahm er am dreimontatigen Studiengang „Tropenmedizin und Hygiene“ („Diploma of Tropical Medicine and Hygiene“) in Liverpool, England, teil. Es folgte eine 16-monatige Tätigkeit am Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Universität Mainz. Forschungsschwerpunkt war dabei die Veränderung der Leistungsfähigkeit in Beanspruchungssituationen (z. B. beim Autofahren im Fahrsimulator). Mobbing, Suchterkrankungen und die wissenschaftliche Begutachtung von arbeits- und umweltmedizinischen Krankheitsverläufen waren weitere Schwerpunkte bei seiner dortigen Tätigkeit. Es folgte über ein Jahr hauptberufliche Erziehungszeit. Von 2009 bis 2010 war er als Hausarzt in Bingen am Rhein tätig. Seit 2011 betreibt er gemeinsam mit seiner Ehefrau Marita eine allgemeinmedizinische Praxis in Schwabenheim bei Mainz. Dabei ist ihm die Vorbeugung von Krankheiten und die Milderung schwerer Krankheitsverläufe durch verantwortungsbewusstes, das Leben in seiner Vielfalt und Schönheit achtendes Verhalten ein besonderes Anliegen.

Dr. Kurt Schmidinger

(Lebensmittelwissenschaftler und Geophysiker, Zukunftsstrategien der Welternährung, Ökobilanzen der Nahrungsmittel, Gesundheitsaspekte verschiedener Ernährungsformen)

Dr. Kurt Schmidinger wurde 1970 in Salzburg geboren und schloss 1995 sein Geophysik-Studium in Graz und Wien ab. Danach war er einige Jahre hauptberuflich im Tierschutz tätig. Im Jahr 2005 gründete er das Projekt Future Food, das sich mit Alternativen zu Tierprodukten beschäftigt. Future Food präsentiert einerseits die innovativsten existierenden Technologien und Top-Produkte sowie andererseits mögliche Zukunftstechnologien wie Biofermenter-Nahrung oder in-vitro-Fleisch. Zwischen 2009 und 2012 entstand daraus eine Dissertation und ein Doktor in Lebensmittelwissenschaften. Als Geophysiker, Lebensmittelwissenschaftler und Tierschützer deckt Dr. Kurt Schmidinger die Problembereiche der weltweiten Nutztierhaltung und des weltweiten Fleischkonsums sehr umfassend ab: Umwelt und Klima, Welternährung, menschliche Gesundheit und Tierschutz. Im Sommer 2012 publizierte er zudem eine grundlegende Erweiterung der Klimabilanzen von Lebensmitteln.

Prof. Dr. med. Andreas Michalsen

Prof. Dr. med. Andreas Michalsen ist Inhaber der Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité-Universitätsmedizin Berlin. Seit 2009 ist er Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin. Zu seinen Fachgebieten gehören u. a. Homöopathie, Physikalische Medizin und Balneologie, Ernährungsmedizin, Akupunktur und Mind-Body Medizin.