Die meisten landwirtschaftlichen Betriebe halten Nutztiere oder düngen zumindest ihre Felder mit Gülle oder Stallmist. Die wenigsten Produkte sind also auch durchweg vegan produziert.

“Vieh”-lose Betriebe sind landwirtschaftliche Betriebe, die weniger als 0,2 so genannte “Großvieheinheiten” (GV) pro Hektar Land halten und keine nennenswerte Kooperation mit (nutz-)tierhaltenden Betrieben eingegangen sind. Es kann trotzdem zu einer Düngung mit organischen Handelsdüngern aus tierischen Bestandteilen wie Haar- oder Federmehl kommen. (Schmidt, Harald: Viehloser Ackerbau im ökologischen Landbau, 2003)

Bio-vegane Landwirte vermeiden aus einer ethischen Überzeugung heraus jegliche Zufuhr tierischer Bestandteile in den Betriebsablauf und streben eine völlige Entkopplung vom Sektor der so genannten “tierischen Produktion” an (Bonzheim, Anja: Die bio-vegane Landwirtschaft in Deutschland. Definition, Motive und Beratungsbedarf, 2014)

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