VEBU und Klima-Allianz luden zum Wahlbankett ein

VEBU und Klima-Allianz luden zum Wahlbankett ein Bildquelle: Jörg Farys/Klima-Allianz Deutschland

Am vergangenen Donnerstag, dem 8. September 2016, bat der VEBU als Mitglied der Klima-Allianz zu Tisch.

Beim großen Wahlbankett diskutierte er ein Jahr vor der Bundestagswahl mit Parteipolitikern und Vertretern der Zivilgesellschaft wie beispielsweise Oxfam, WWF und BUND über die Klimaschutzpolitik der Zukunft. Auf Initiative des VEBU servierte der vegane Koch Björn Moschinski ein veganes 3-Gänge-Menü, um auf die Klimaschutzpotenziale einer pflanzlichen Ernährung hinzuweisen.

Als Teil der Klima-Allianz Deutschland, sensibilisiert der VEBU zum einen andere Mitgliedsorganisationen für die Relevanz tierischer Produkte in Sachen Klima. Zum anderen setzt sich der VEBU dafür ein, dass die Bundesregierung ehrgeizige Klimaschutzziele verfolgt und eine gesamtgesellschaftliche Strategie zur Reduktion des Konsums tierischer Produkte entwickelt.

Das ist wichtiger denn je: Im aktuellen Entwurf des Klimaschutzplans 2050 der Bundesregierung, der die nationale Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens darstellt, wurde das Ziel gestrichen, den Fleischkonsum zu senken. Deutschland wird seine Klimaschutzziele ohne ambitionierte Vorhaben in diesem Bereich nicht erreichen können.

Die landwirtschaftliche Tierhaltung ist Hauptverursacher klimarelevanter Emissionen im landwirtschaftlichen Bereich. Global gesehen ist sie laut FAO, der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, für 14,5 Prozent der von Menschen verursachten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Damit emittiert die Tierhaltung mehr Treibhausgase als der gesamte Transportsektor.

Felix Domke, VEBU-Politik