Berlin Fashion Week 2017: Vegane Mode liegt im Trend

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Immer mehr Modelabels setzen auf vegane Materialien. Auf der Berlin Fashion Week 2017 präsentierten Designer ihre neuesten Kreationen, die ganz ohne Tierleid auskommen. Der VEBU hat sich auf den Fashion Shows umgesehen und stellt vegane Modelabels vor.

Die vegane Lebensweise ist längst in der Modebranche angekommen. Immer mehr Modelabels verzichten bei ihren Kreationen auf tierische Materialien wie Leder, Wolle, Pelz, Seide und Daunen oder erweitern ihr Sortiment um Kleidungsstücke aus tierleidfreien Stoffen.

Dies bewies auch die diesjährige Berlin Fashion Week: Im Greenshowroom und bei der Ethical Fashion Show präsentierten internationale Designer ihre aktuellen Kollektionen aus dem Bereich Eco- und Fair-Fashion. Immer mehr Modeschaffende erkennen, dass Themen wie Tierschutz, Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit auch in der Modeindustrie eine wichtige Rolle spielen. Sie reagieren auf die wachsende Nachfrage der Verbraucher, die sich tierleidfreie Alternativen wünschen.

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Innovative pflanzliche Materialien fördern den Vegan-Trend

Ob Schuhe aus Kork, Pyjamas aus Bambusfasern oder Brillengestelle aus Holz – die Modebranche entdeckt stetig neue Materialien, die auf den Laufstegen internationaler Fashion Shows präsentiert werden. Vegane Mode ist heute gefragter denn je. Das liegt auch an den vielen innovativen Materialien, die neben den geläufigen Stoffen wie Leinen, Baumwolle oder synthetische Fasern entwickelt werden. Sie sind absolute Hingucker und sprechen deshalb nicht nur vegan-vegetarisch lebende Menschen, sondern alle modebewussten Konsumenten an.

Vegane Kleidung schont Umwelt und Tiere

Auch für Verbraucher, die sich mit Themen wie Umweltschutz und Nachhaltigkeit auseinandersetzen, ist vegane Kleidung eine sinnvolle Alternative. Pflanzliche Kleidungsstücke sind nicht nur frei von tierischen Bestandteilen und tragen zum Tierwohl bei, sie stammen meist auch aus nachwachsenden Rohstoffen und werden ressourcenschonend produziert. Beispielsweise ist Leder kein „Nebenprodukt“ der Fleischproduktion. 40 Prozent der Schlachtungen weltweit dienen ausschließlich der Lederindustrie. Die Lederindustrie setzt krebserregende Gerbstoffe ein, welche die Umwelt belasten und die Gesundheit gefährden. Darüber hinaus verbraucht die Gerbung Unmengen an Wasser.

Tipps für den Einkauf von veganer Mode

Beim Einkauf bietet ein Blick auf das Etikett Auskunft darüber, welche Materialien in einem Kleidungsstück stecken. Hilfsstoffe wie Kleber und Kleinteile wie Aufnäher und Knöpfe sind dort jedoch nicht aufgeführt. Produkte mit dem Hinweis Enthält nichttextile Bestandteile tierischen Ursprungs weisen auf nicht-vegane Kleidung hin. Beim Kleiderkauf lohnt es sich daher, auf vegane Modelabels zu achten.

Von der Fashion Week zur VeggieWorld

Vegane, nachhaltige Mode und Accessoires werden auch auf der VeggieWorld vorgestellt, der bundesweit größten und ältesten Publikumsmesse rund um den pflanzlichen Lebensstil. Die VeggieWorld findet 2017 an sechs Standorten in Deutschland und in sechs weiteren europäischen Städten statt. Die Aussteller präsentieren neben veganer Mode ein umfangreiches Produkt- und Dienstleistungsangebot mit veganen Neuheiten und tierversuchsfreier Kosmetik sowie ein umfangreiches Rahmenprogramm inklusive Kochshows.

  • VeggieWorld

    Zahlreiche Aussteller aus dem In- und Ausland laden zum Probieren und Entdecken veganer Neuheiten ein.
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Wiebke Unger, Julia Aumüller und Sina Krüger