Das Hunde- und Katzenfleisch-Restaurant: Aktion des VEBU löst internationale Diskussionen aus

Das Hunde- und Katzenfleisch-Restaurant: Aktion des VEBU löst internationale Diskussionen aus

Mit einer ungewöhnlichen Aktion haben der VEBU und „Beyond Carnism“ international Aufmerksamkeit erregt. Es ging um ein Restaurant, das angeblich Hunde- und Katzenfleisch serviert. Die Aktion zeigte die Widersprüche in puncto Tiere essen auf. Das virale Video wurde tausendfach geteilt und angeschaut.

Aktion, die zum Nachdenken anregt

Der angebliche Koch Moritz Brunner bewirbt in dem Video sein Schweizer Restaurant „La Table Suisse“ und dessen ganz besondere „Spezialität“: Hunde- und Katzenfleisch. Die Meldung, dass es in der Schweiz ein Restaurant geben soll, in dem Hunde und Katzen serviert werden, fand international Beachtung.

In 25 Ländern auf vier Kontinenten wurde bereits über das Restaurant und die Aktion berichtet. Geschätzte 10 Millionen Menschen wurden bisher mit der Aktion erreicht und zum Nachdenken angeregt. Tausende Kommentare wurden auf diversen Seiten hinterlassen, die über „La Table Suisse“ berichtet haben. Darunter auch die „restauranteigene“ Facebook-Seite.

Ob Hunde und Katzen oder Schweine und Rinder – alle Tiere sind gleich

Echtes Interesse, Empörung, Beleidigungen und Gewaltandrohungen – die Reaktionen auf das Video waren meist sehr emotional. Und immer wieder wurde auf folgende Tatsache hingewiesen: Es macht keinen Unterschied, ob man Hunde und Katzen oder Schweine und Rinder isst. Bei allen Tieren handelt es sich um empfindsame Lebewesen. Am Besten ist es, einfach gar keine Tiere zu essen.

Fazit: Das Ziel der Aktion wurde erreicht

Mithilfe des viralen Videos propagierten viele Menschen von sich aus die Botschaft, die auch der VEBU mit der Aktion senden wollte. Ziel war und ist es, auf Karnismus aufmerksam zu machen. Also auf das unsichtbare Glaubenssystem, das Menschen darauf konditioniert, nur bestimmte Tierarten zu essen und andere nicht.

Jährlich werden Millionen von Schweinen, Rindern, Hühnern und anderen sogenannten „Nutztieren“ für den menschlichen Verzehr getötet. Obwohl auch diese Tiere empfindungsfähige Individuen sind. Dass sich über den Tod dieser Tiere kaum jemand empört, liegt am Karnismus. Dieser bringt uns bei, uns von den Tierarten, die wir als „essbar“ einstufen, psychologisch und emotional abzugrenzen.

Die Aktion sollte zum Nachdenken anregen, Menschen über Karnismus informieren und die Möglichkeit bieten, die eigenen Konsumentscheidungen zu überdenken. Wir sind uns sicher, dass diese Ziele erreicht wurden. Vielen Dank für das Teilen und Mitdiskutieren, damit haben Sie maßgeblich zum Erfolg der Aktion beigetragen.