Aktion Pflanzen-Power

Aktion Pflanzen-Power

Ob in der Schulkantine, im Krankenhausrestaurant oder der Unimensa – die pflanzliche Küche bietet vielfältige Möglichkeiten für eine gesunde, ausgewogene Ernährung. Die Aktion Pflanzen-Power ist eine Initiative des VEBU und der BKK ProVita mit dem Ziel, das vegan-vegetarische Angebot an öffentlichen Einrichtungen zu optimieren. Besonders an Schulen soll im Rahmen dieser Kampagne die Verfügbarkeit pflanzlicher Alternativen verbessert werden.

Zeit, etwas zu bewegen

Mehr als einmal wurde der VEBU auf fehlende pflanzliche Optionen in der Gemeinschaftsverpflegung hingewiesen. Studierendenwerke und Krankenhäuser bieten zunehmend vegane Alternativen an, während das Angebot an Kitas und Schulen sehr zu wünschen übrig lässt. Dieses Jahr wollen wir gemeinsam mit unseren Aktiven eine neue Kampagne starten, um das pflanzliche Angebot besonders an solchen Einrichtungen zu verbessern.

Kinder am stärksten betroffen

Mehrere Millionen Kinder in Deutschland essen mittags in der Gemeinschaftsverpflegung. Vegane Angebote sind dabei absolute Ausnahmen und selbst vegetarische Optionen sind nicht überall selbstverständlich. Oft müssen die Eltern trotzdem noch die Verpflegungspauschale zahlen, also das aus ihrer Sicht unethische Essen der anderen mitfinanzieren. Zusätzlich sind sie gefordert, ihre Kinder beispielsweise über mitgegebene, kalte Snacks zu verpflegen. Das ist ungerecht, nicht ausgewogen und kann zu Ausgrenzung bis hin zu Mobbing führen. Falls die Eltern den Wunsch ihres Kindes nach pflanzlicher Ernährung ablehnen, hat dieses keine Möglichkeit, sich ausgewogen zu versorgen und ist einem besonders hohen Leidensdruck ausgesetzt.

Unsere Ziele

Unsere Vision ist es, dass es in jeder öffentlichen Einrichtung vegane Gerichte gibt. Für die nächsten zwei Jahre haben wir uns gemeinsam mit der BKK ProVita folgende Ziele gesetzt:

Verbesserung der Verfügbarkeit pflanzlicher Alternativen an öffentlichen Einrichtungen

  • An deutlich mehr öffentlichen Einrichtungen wird täglich mindestens eine vegane Option angeboten.
  • Entscheider in der Gemeinschaftsverpflegung werden durch Aufklärungsarbeit auf die Ungerechtigkeit und den Leidensdruck der Betroffenen sowie die Vorteile veganer Gerichte hingewiesen.
  • Wo weiterhin keine Option für vegan oder vegetarisch lebende Menschen angeboten wird, muss die Verpflegungspauschale nicht mehr gezahlt werden. Außerdem gibt der VEBU Tipps, wie die Selbstversorgung besser organisiert werden kann.

Wie wir diese Ziele erreichen

Die VEBU-Regionalgruppen bieten große Potenziale: Ob Aktionstage, Kochkurse oder Infostände – es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sich einzubringen. Gemeinsam können wir Positivbeispiele bekannt machen und zeigen, dass Kinder bei pflanzlicher Ernährung optimal versorgt sind. Der VEBU steht Betroffenen, Aktiven und Caterern mit Rat zur Seite. Viele Einrichtungen sind offen für eine Veränderung ihres Angebotes und brauchen nur Unterstützung bei der Umsetzung.

Werden Sie mit uns aktiv

Wir wollen vor allem die Schwächsten der Veggie-Gemeinschaft stärken. Dabei sind wir auf den Tatendrang und die Ideen unserer Aktiven sowie unserer Mitglieder angewiesen. Zunächst konzentrieren wir uns auf drei Bundesländer, um möglichst effektiv zu sein. Das soll natürlich niemanden davon abhalten, auch in anderen Regionen aktiv zu werden.

Unsere Kampagnenleiterin von „Aktion Pflanzen-Power“ freut sich über Kontaktaufnahme. Falls Sie die Kampagne in Ihre Stadt tragen möchten, Fragen oder Anregungen haben, schreiben Sie bitte an: pflanzenpower@vebu.de