Vegetarisches und veganes Essen im Flugzeug oder Bahn

Vegetarisch und veganes Essen im Flugzeug oder Bahn Bildquelle: condor

Vegane Menüs in Flugzeug und Bahn liegen im Trend: Viele Transport- und Reiseunternehmen erweitern kontinuierlich ihr Angebot mit rein pflanzlichen Optionen. Der VEBU informiert über das vegetarisch-vegane Angebot im bundesweiten Personenverkehr auf den Schienen und über den Wolken.

Breites und vielfältiges Angebot in der Luft

Passagiere, die sich ein pflanzliches Menü oder einen vegetarisch-veganen Snack gönnen wollen, haben im Flugzeug viele Möglichkeiten: Normalerweise wird vegetarisches und veganes Essen ohne Aufpreis angeboten, in den meisten Fluggesellschaften gehört fleischfreies Essen zum Standard. Die Menüs müssen jedoch teilweise je nach Airline 24 bis 48 Stunden vor dem Abflug bestellt werden. Eine wichtige Rolle spielt immer auch die Dauer des gebuchten Flugs, denn oft werden vollwertige Menüs nur auf Langstreckenflügen serviert. Viele Airlines bieten mittlerweile zusätzlich Rohkost-Snacks, glutenfreie Mahlzeiten, Obstplatten oder regionale Veggie-Optionen wie vegetarisch-asiatische oder vegetarisch-orientalische Menüs an. Ein Blick auf die Internetseite der Flugunternehmen einige Tage vor Abflug empfiehlt sich also immer.

Fleischfreies Angebot im Flugzeug:

  • AirBerlin, British Airways, Emirates, Air France, Singapore Airlines: auf Langstreckenflügen kostenfreies veganes Menü bis 48 Stunden vorher anmelden. Vegetarische Menüs sind standardmäßig an Bord verfügbar, können aber auch in gleicher Weise vorbestellt werden.
  • Lufthansa, US-Airways, DELTA, Air Canada, KLM, Oman Air: auf Langstreckenflügen kostenfreies veganes Menü bis 24 Stunden vorher anmelden. Vegetarische Menüs sind standardmäßig an Bord verfügbar, können aber auch in gleicher Weise vorbestellt werden.
  • Easyjet und TUIfly: Auswahl an verschiedenen vegetarischen oder veganen Snacks an Bord, die man gegen Aufpreis bestellen kann.
  • Condor: auf allen Strecken vegetarisches oder veganes Menü möglich (nicht im Flugticketpreis enthalten).
  • Ryan Air: vegetarische Optionen auf der Speisekarte (nicht im Flugticketpreis enthalten), bislang jedoch noch keine veganen Optionen.

Knapp die Hälfte der Angebote der Deutschen Bahn sind 2017 vegetarisch – das vegane Angebot wird ausgebaut

Im Personenverkehr auf den Schienen werden häufig kleine Snacks und Speisen angeboten. Besonders im Fernverkehr gehört die Verpflegung an Bord zum Standard. Die Deutsche Bahn nimmt die starke Nachfrage an fleischfreien Gerichten wahr und richtet ihr Angebot mehr und mehr danach aus. Es gibt übersichtliche Kennzeichnungen und pflanzliche Gerichte bilden einen festen Bestandteil der wechselnden Speisekarten im BordBistro und BordRestaurant. 2017 wird es im BordBistro insgesamt 40 Essen (inklusive Frühstücksoptionen) geben, davon 15 vegetarisch und 9 vegan. Knapp die Hälfte der Essensangebote wird also vegetarisch sein, einige der veganen Optionen sind bislang allerdings nur als Einlagen in vegetarische Suppen oder Toppings für andere vegetarische Gerichte erhältlich.

Wissen, was drin steckt

Wichtig für die meisten Vegetarier und Veganer ist, dass sie wissen, was sie essen. Dafür setzt sich seit einigen Jahren auch der VEBU ein. Die Politik sieht den Bedarf einer klaren Definition für die Begriffe „vegetarisch“ und „vegan“ ebenfalls. Auch viele Unternehmen im Personenverkehr haben dies erkannt und deklarieren ihre Menüs und Snacks klar als vegetarisch oder vegan.

Fazit

Vegetarisch Reisende finden bei allen großen Flug- und Bahnunternehmen ein entsprechendes Sortiment an pflanzlichen Menüs und Snacks vor, sofern Bordverpflegung angeboten wird. Auch das vegane Angebot wird immer weiter ausgebaut, es besteht allerdings noch Optimierungsbedarf. 

Wir bleiben dran, damit Sie überall problemlos fleischfrei speisen können!

  • VEBU-Gastro

    VEBU-Gastro bietet einen umfassenden Service für die Individual-, Gemeinschafts- und Systemgastronomie. Mit der Abwandlung oder Ergänzung Ihres Angebotes können Gastronomen auf aktuelle Trends reagieren und der steigenden Nachfrage nach vegan-vegetarischen Speisen gerecht werden.

Tobias Husung und Julia Aumüller