“Rheinischer Sauerbraten” mit Blaukraut und Spätzle

Der „Rheinische Sauerbraten“ mit Blaukraut und Spätzle begeistert nicht nur Kinder: Dieses vegane, köstliche Rezept aus dem Kochbuch „Kracht kocht“ eignet sich als Festtagsessen für besondere Anlässe. Der „Sauerbraten“ wird aus Dinkel- oder Weizen-Seitan gemacht.

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Stimmen: 362
Bewertung: 3.93
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Portionen

Vorbereitung

4 40 Minuten

Kochzeit

Wartezeit

90 Minuten 2 Stunden

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Zutaten

Portionen:

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Für den "Sauerbraten" und die Soße:
  • 300 ml trockener Rotwein
  • 75 ml Balsamico
  • 200 ml Wasser kalt
  • 1 Lorbeerblatt
  • 5 Wacholderbeeren
  • 40 g Rosinen
  • Salz nach Belieben
  • Kräutersalz nach Belieben
  • Pfeffer nach Belieben
  • 600 g Dinkel- oder Weizenseitan am Stück erhältlich in gut sortierten Bioläden oder veganen Supermärkten
  • 3 Zwiebeln mittelgroß
  • 2 EL Rapsöl
  • 2 EL Dinkelmehl
  • 1 1/2 Soßenlebkuchen zur Verfeinerung und Bindung dunkler Soßen
  • 225 ml Gemüsebrühe oder Instantbrühe
Für das Blaukraut:
  • 900 g Rotkohl frisch
  • 2 Zwiebeln mittelgroß
  • 10 Nelken
  • 1 Äpfel säuerlich
  • 5 EL Rapsöl
  • 1 Lorbeerblatt
  • 5 Wacholderbeeren
  • Salz nach Belieben
  • Pfeffer nach Belieben
  • 200 ml Wasser
  • 7 EL Balsamico je nach Geschmack mehr oder weniger
Für die selbst gemachten Spätzle:
  • 300 g Dinkelmehl
  • Salz nach Belieben
  • 2 EL Sojamehl oder No Egg (vegane Ei-Alternative)

Zubereitung

Für den "Sauerbraten" und die Soße:
  1. Rotwein, Balsamico und Wasser zusammen mit Lorbeerblatt, Wacholderbeeren, Rosinen, Salz, Kräutersalz und Pfeffer zu einer Marinade verrühren.
  2. Seitan im Ganzen circa 2 Stunden in der Marinade einlegen. Ab und zu wenden.
  3. Zwiebeln schälen, fein würfeln und in Rapsöl anschwitzen, Seitan aus der Marinade nehmen, abtropfen lassen und rundherum anbraten. Dabei mit Mehl bestäuben.
  4. Marinade zum Seitan gießen und circa 20 Minuten im geschlossenen Topf köcheln lassen.
  5. Seitan aus der Soße nehmen, warm halten.
  6. Soßenlebkuchen zerbröckeln, mit Gemüsebrühe unter die Soße mischen, aufkochen und circa 2 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  7. Seitan in circa 1,5 cm dicke Scheiben schneiden, zurück in die Soße geben und kurz erwärmen.
Für das Blaukraut:
  1. Rotkohl putzen, vierteln, Strunk entfernen und in Streifen schneiden.
  2. Zwiebeln schälen, die Hälfte fein würfeln, die andere Hälfte mit Nelken spicken.
  3. Apfel waschen, schälen, entkernen, achteln und in dünne Scheiben schneiden.
  4. Zwiebelwürfel und Apfelscheiben in Rapsöl anschwitzen. Frischen Rotkohl, die gespickte Zwiebel, Lorbeerblatt, Wacholderbeeren, Salz und Pfeffer dazugeben. Dann alles mit Wasser zum Kochen bringen und zugedeckt bei kleiner Hitze circa 90 Minuten köcheln lassen.
  5. Mit Balsamico und Salz abschmecken. Gespickte Zwiebel entfernen. Den Rotkohl warm halten.
Für die selbst gemachten Spätzle:
  1. Dinkelmehl und etwas Salz mit No Egg oder Sojamehl zu einem zähflüssigen Teig verrühren. Spätzleteig circa 20 Minuten ruhen lassen.
  2. Salzwasser zum Kochen bringen und den Teig mit einem Spätzlehobel ins siedende Wasser hobeln oder vom Brett schaben. Spätzle 2 Minuten sieden lassen, dann mit der Schaumkelle herausnehmen, warm halten.
Zum Schluss:
  1. Seitanscheiben mit Soße, Spätzle und Blaukraut servieren.

Hinweise

Alternativ kann auch vorgekochter Rotkohl verwendet werden.

Kracht kocht
Marion Kracht

Kracht kocht

vegetarisch – vegan
Cadmos 2015, 128 Seiten, 19,95 €
ISBN 978-3-8404-7033-2

Kommentare

  1. Anna Ferfers-Möller schreibt am 09.08.2016

    Ich kann die Rezepte nicht ausdrucken!! – Schade

    Gibt es die Rezepte auch als PDF?

    Liebe Grüße,
    Anna F-M

  2. Matthias Schillig schreibt am 31.08.2016

    Sehr geehrte Frau Möller,

    bisher bieten wir keine Rezepte als PDF zum Download an. Sobald sich dies ändern sollte, sagen wir Ihnen Bescheid.

    Viele Grüße vom VEBU-Team

  3. Sybille schreibt am 07.10.2016

    Bei den Spätzle fehlt die Angabe der Flüssigkeit die zum Mehl hinzugegeben werden muss. 😉

  4. Beatrix schreibt am 21.09.2017

    Wieviel Flüssigkeit braucht es für die Spätzle?

  5. Janina schreibt am 08.12.2017

    Was könnte ich denn als Ersatz für den Soßenkuchen nehmen? Hier gibt es das leider nicht 🙁 LG 

  6. Marion T. schreibt am 25.12.2017

    Im Rheinland nimmt man anstatt des Soßenlebkuchens Grafschafter Goldsaft alias “Rübenkraut”.

  7. Marion T. schreibt am 25.12.2017

    …und Klöße statt Spätzle 🙂

  8. Arno schreibt am 27.12.2017

    Super, die Sauce war zum reinlegen lecker! Derweil hab ich noch die alkoholfreie Version gemacht und statt Rotwein einen nicht zu süßen Traubensaft genommen (250 ml), dafür etwas mehr Balsamico (125 ml).

  9. Christiane schreibt am 31.01.2018

    Kann man den Sauerbraten auch vorbereiten und aufwärmen?

  10. Justus schreibt am 04.05.2018

    Ist wirklich ein sehr leckeres Gericht und wunderbar für gemeinsame Abende mit der Familie oder Freunden. Passt sehr mit dem Blaukraut und den Spätzle.  Ein winziger Verbesserungsvorschlag meinerseits wäre den Sauerbraten tatsächlich aus Pferd zu machen da Fleisch wirklich gut und zudem auch gesund ist. Habe bis jetzt nur positive Rückmelfung darüber bekommen wenn es mit Pferd gemacht ist.   

    Grüße euer J.

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