Baba Ghanoush (Auberginen-Creme)

Baba Ghanoush

Baba Ghanoush ist ein Klassiker der arabischen Küche. Übersetzt heißt das Gericht „kokettierender Vater“. Die Creme aus gebackenen Auberginen schmeckt köstlich als Dip oder Brotaufstrich. Dieses Rezept hat Bilal Maikeh aus seiner Heimat Syrien mitgebracht.

Infos

Stimmen: 59
Bewertung: 4.12
Sie:
Bitte bewerte das Rezept!
Rezept drucken

Portionen

1 Schüssel

Portionen

1 Schüssel

Infos

Stimmen: 59
Bewertung: 4.12
Sie:
Bitte bewerte das Rezept!
Rezept drucken

Portionen

1 Schüssel

Portionen

1 Schüssel

Zutaten

Portionen: Schüssel

Zutaten

Portionen: Schüssel
  • 1 kg Auberginen
  • 1 Zwiebel
  • 15 Blätter frische Minze
  • 1 Tomate
  • 2 Knoblauchzehen
  • ½ Glas Granatapfelsirup optional
  • 2 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer
  • Olivenöl

Zubereitung

  1. Auberginen mit einer Gabel an mehreren Stellen anpiksen und für eine Stunde bei 250 °C im Backofen backen, bis sie sehr weich sind.
  2. Währenddessen die Zwiebel, die Minze und die Tomate sehr klein schneiden und den Knoblauch pressen.
  3. Wenn die Auberginen fertig gebacken sind, abkühlen lassen. Die Auberginen etwa nach einer halben Stunde aufschneiden und das Fruchtfleisch mit einem Messer herausschaben. Das Fruchtfleisch in ein Sieb über einem Topf geben und weiter abkühlen und abtropfen lassen.
  4. Wenn das Fruchtfleisch kühl ist, alles mit einer Gabel zerkleinern. Granatapfelsirup, Salz, Pfeffer und Knoblauch darüber geben und gut vermischen.
  5. Auf einem Teller oder in einer Schüssel anrichten und mit etwas Olivenöl verfeinern. Dazu zum Beispiel arabisches Brot servieren.

Hinweise

Alternativ kann man die Auberginen auch frittieren oder mit viel Öl anbraten, bis sie sehr weich sind. Um den Energieaufwand des Backofens zu nutzen, lohnt es sich, mehr von der Auberginen-Creme herzustellen. Im Kühlschrank hält sie sich bis zu zehn Tage.

Hummus Evolution
Bilal Maikeh

Hummus Evolution

84 Seiten, 18,00 €

Kommentare

  1. Irene Hembuch schreibt am 27.06.2017

    Würde mich sehr über basische Rezepte freuen.
    Vielen Dank

  2. Charlotte schreibt am 02.07.2017

    Ich bin seit 1988 Veggie und seit reichlich 4 Jahren vegan. Ich lebe nicht allein für die Tiere und meine Gesundheit so, sondern ich achte auch weitmöglichst auf die Umwelt. Das Rezept ist für mich umweltmässig nicht diskutabel, wenn EINE ganze Stunde lang 250 Grad Backofentemperatur erforderlich ist, um ein Schüsselchen Dip herzustellen….. Da gibts weitaus umweltverträglichere und mit Sicherheit genauso wohlschmeckende Möglichkeiten für Brotaufstrich- oder Dipherstellung!

  3. Claudia S. Parmar schreibt am 03.07.2017

    Klingt gut, einfach und doch lecker. Werde es so bald wie möglich ausprobieren.

  4. Anki schreibt am 27.07.2017

    Ich fand dieses Rezept auch immer interessant aber aus umwelttechnischen Gründen habe ich es nie gemacht.
    Jetzt hatte ich aber die Idee kleine Auberginen beim Brot backen einfach mit in den Ofen zu legen.
    Das Ergebnis ist super und die Creme sehr sehr lecker
    (45 Minuten bei 200°C);-)

  5. Esther schreibt am 12.08.2017

    Vielen Dank für das Rezept, ich wollte Baba Ghanoush schon lange mal probieren.

    Allerdings stimme ich Charlotte zu, der Energieverbrauch bei der Zubereitung der Auberginen im Backofen ist unverhältnismäßig hoch. Daher nehme ich den Hinweis unter dem Rezept gerne auf und versuche mein Glück mit der gebratenen Variante.

    Die Granatapfelkerne auf dem Foto sehen sehr appetitlich zu dem Mus aus und geben ihm bestimmt einen fruchtig-frischen Touch, mjamm … 🙂

  6. Meinrad schreibt am 18.08.2017

    Bislang habe ich die Auberginen in der Länge halbiert und dann in einer Pfanne auf der Schnittseite scharf angebraten. Nach dem Wenden mit Deckel auf sehr kleiner Flamme weiter garen lassen. Nach etwa 15 bis 20 Minuten (je nach Größe der Auberginen) sind dann innen sehr weich. Geht schneller als mit dem Backofen.

  7. Rene Hildebrandt schreibt am 26.11.2017

    Total geil. Da ich mit Holz heize und koche, benötige ich keine extra Energie. Anstatt Olivenöl gibt’s Erdnussöl oder Sesamöl

Einen Kommentar hinterlassen