Aigner spricht sich für weniger Fleischkonsum aus
Es ist ein hoffnungsvolles Zeichen, das Ilse Aigner (CSU) kurz vor dem Jahreswechsel setzt: Die Landwirtschaftsministerin hat sich öffentlich für eine Reduzierung des Fleischkonsums eingesetzt.In der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung benannte Aigner die gesundheitlichen und umweltschädigen Folgen des hohen Fleischkonsums. Vor allem im Sinne des Klimaschutzes sei es wichtig, den Fleischkonsum zu senken. Dabei müsse jede_r Bürger_in bei sich selbst anfangen. Laut Welternährungsorganisation FAO ist der Fleischkonsum für etwa 20 % der globalen Treibhausemissionen verantwortlich. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt einen Fleischkonsum von höchstens 300-600 Gramm pro Woche. Das sei jedoch nur halb so viel, wie tatsächlich verbraucht werde. Hier gibt es also noch großes Sparpotential.
Der VEBU begrüsst die Erkenntnis der Ministerin, die erzählte, sie selbst bemühe sich um ein vorbildliches Verhalten, und wartet jetzt darauf, dass den Worten auch politische Taten folgen. Eine Möglichkeit wäre die Einführung eines bundesweiten vegetarischen Tages, wie ihn die Stadt Gent seit dem letzten Jahr praktiziert.





